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09.03.2010

Musikalischer Brückenschlag rund um die Burg

ESSLINGEN: Stadtkapelle Esslingen und Musikverein Wäldenbronn im Neckar Forum

Von Peter Eltermann

Unter dem Motto „Konzert rund um die Esslinger Burg“ gestalteten der Musikverein Wäldenbronn und die Esslinger Stadtkapelle im gut gefüllten Neckar Forum ein abwechslungsreiches und abendfüllendes Gemeinschaftskonzert.Den ersten Teil des Konzerts übernahm der Musikverein Wäldenbronn, der mit dem „Corona - Konzertmarsch“ des niederländischen Komponisten Wim Laseroms den Auftakt des musikalischen Reigens markierte. Das schmissige Stück, das mit Trompeten-Fanfaren begann, wurde dynamisch abwechslungsreich vorgetragen. Frank Münzenmayer, der Dirigent des Vereins, hatte mit „Imagasy - Tone Picture for Concert Band“ des erst 18-jährigen Komponisten Thiemo Kraas ein nicht eben leichtes Stück als zweiten Programmpunkt gewählt. Das anspruchsvolle Werk, das vom Stammorchester solide gespielt wurde, überraschte mit seinem Wechsel zwischen nahezu sphärischen Klängen und wuchtigen Passagen, wobei vor allem der Rhythmus-Gruppe viel abverlangt wurde.

Ein Brummbär mit Charme

Eine solistische Polka für Fagott stand als nächstes auf dem Programm. „Unser Brummbär“ von Franz Watz wurde von der Fagottistin Silke Eberspächer mit viel Charme vorgetragen. Ein Potpourri aus Songs der schwedischen Popgruppe Abba sowie das weltbekannte „Music“ von John Miles beendeten neben einer Zugabe den ersten Programmteil.

Symphonische Blasmusik fand sich dann im zweiten Teil des Abends auf den Notenständern. Die Esslinger Stadtkapelle unter der Leitung von Michael Unger eröffnete ihren Part mit „Another Opening“ von Fritz Neuböck. Auf ungewollte Weise zeigte sich nun der Vorteil dieses Gemeinschaftskonzerts. Während der Umbauspause hatte sich der Percussionist der Stadtkapelle, Jürgen Wohlfahrt, den Fuß verstaucht und ohne Zögern sprang Manuela Buck von den Wäldenbronnern für ihn ein. Kein leichtes Unterfangen, wenn man sich die anspruchsvollen Werke der Stadtkapelle vor Augen hält, aber die junge Musikerin meisterte diese Herausforderung mit Bravour. Ein zweiter Musiker, der namentlich nicht unerwähnt bleiben sollte, ist der erst 18-jährige Solist des „Concerto für Posaune und Blas­orchester“ von Nikolai Rimsky-Korsakow. Florian Schneider wirkte überraschend versiert an seinem Instrument. Hier zeigte sich ein Musiker, von dem in Zukunft sicher noch zu hören sein wird.

Mit „Man in the ice“ hatte der Österreicher Otto M. Schwarz eine Hommage an Ötzi komponiert. Mysteriös und rhythmisch abwechslungsreich kam das Stück daher. Das nuancenreich agierende Stadtorchester intonierte noch „Lord Tullamore“ von Carl Wittrock sowie eine Zugabe, bevor dann zum Abschluss beide Orchester gemeinsam die Stücke „Symphonic Rock“ und den bekannten „Florentiner Marsch“ vortrugen.

2009

EZ Online 16.11.2009

Das ist Europa: Michael Unger führt seine Stadtkapelle an einem deutsch-französischen Abend durch „Bella Italia“.Foto: Rudel

 

Dass Musik verbindet und Grenzen überwindet, bewies das diesjährige Galakonzert im Esslinger Neckar Forum eindrucksvoll. Die Stadtkapelle Esslingen und das Gastorchester aus Frankreich, das Transmusical - Orchestre de Vienne, präsentierten in einem abwechslungsreichen Programm ihr vielseitiges Können. Das allein hätte schon gereicht, um dem Abend Glanz und Fülle zu verleihen. Darüber hinaus wartete aber am Ende des Gemeinschaftskonzerts auf Michael Unger, dem Leiter der Stadtkapelle, eine besondere Ehrung, die ihm dann fast die Sprache verschlug.Mit Rossinis Ouvertüre zur Oper „Die diebische Elster“ eröffnete die Esslinger Stadtkapelle den Abend. In der Auswahl seiner Stücke bewegte sich Michael Unger, der musikalische Strippenzieher, ausschließlich auf italienischem Boden. Und so kamen Werke italienischer Komponisten auf die Bühne oder aber Kompositionen, die Themen aus der italienischen Lebenswelt verarbeiteten. Unger führte seine Stadtkapelle dabei trittsicher durch „Bella Italia“: Er lockte, forderte, beschwichtigte, drängte, zog, streichelte oder peitschte, immer auf der Spur nach dem kompositorischen Kern eines Werks. Und überaus willig ließen sich seine Musikerinnen und Musiker dabei leiten. Sei es Lorenzo Della Fontes „Leo Ripanus Suite“, Arrangements von Nino Rotas Filmmusiken oder aber das bekannte „Funiculi - Funicula“: Man hatte den Eindruck, Unger griffe auf einen unerschöpflichen Fundus an versierten Solisten zurück, wenn einzelne Passagen aus den Werken solistisch wiederzugeben waren. Das Niveau der Stadtkapelle beeindruckte.

Nach der Pause nahmen die jungen Musikerinnen und Musiker des Transmusical - Orchestre de Vienne ihre Plätze auf der Bühne ein. Auch ihnen gelang es sehr schnell, den Funken zum Publikum überspringen zu lassen. Sei es ein cooler Swing bei „Splinky Splanky“ von Goff Richards, rhythmisch fesselnde Tüfteleien in Franco Cesarinis „Convergents“ oder dem getragenen „Marche Funèbre d ' une Marionette“ von Charles Gounod, die französischen Gäste glänzten durchweg. Höhepunkte ihrer Darbietung waren James Horners „The Mask of Zorro“ und „Santana, a portrait“ von Giancarlo Gazzani mit ihren lebhaften Rhythmen und einschmeichelnden Saxophonpassagen.

Zum Stadtkapellmeister gekürt

Die Stücke „Grönemeyer“ von Wolfgang Wössner und dem „Deep Purple Medley“ von Toshihiko Sahashi vereinten dann beide Orchester auf der Bühne und markierten so den fulminanten Schluss eines Abends, an dem OB Jürgen Zieger noch eine besondere Auszeichnung zu vergeben hatte. Zum zehnjährigen Dirigenten-Jubiläum von Michael Unger verlieh ihm der gemeinderätliche Kulturausschuss den Titel eines „Stadtkapellmeisters ehrenhalber“. Unger sei ein Glücksgriff für die Stadt und für die Stadtkapelle, führte Zieger in seiner Laudatio aus. Der neue Stadtkapellmeister ehrenhalber war sichtlich gerührt von dieser Ehrung.

Artikel vom 16.11.2009 © Eßlinger Zeitung

Von Peter Eltermann

 

Augsburger Allgemeine Online

 

Zwiebel 24.9.2009

 

EZ 21.9.2009

 

EZ Online 24.6.2009

 

2008

STADTKAPELLE ESSLINGEN

Ein fulminanter Schlussakkord


04.01.2008

 

Nach einem musikalisch erfolgreichen Jahr setzte die Stadtkapelle Esslingen mit dem Galakonzert im Neckar Forum einen fulminanten Schlussakkord. Unterstützt wurden die Esslinger bei dem Konzert von der Stadtkapelle Oberkirch aus der Ortenau. Die Stadtkapelle Esslingen eröffnete den Konzertabend mit der Ouvertüre zur Oper über den Schweizer Nationalhelden und Freiheitskämpfer Wilhelm Tell von Gioacchino Rossini. Mit einer italienischen Oper ging es weiter: Giuseppe Verdis Ballett der Hexen aus der Oper „Macbeth“. Das Stück ist gekennzeichnet durch seine Tempowechsel, bei denen man die Hexen auf ihren Besen förmlich auf der Bühne tanzen sieht. Mystisch ging es mit der Sinfonie Nr. 1 „Herr der Ringe“ von Johan de Meij weiter. Hier standen der geheimnisvolle Zauberer „Gandalf“ und die quirligen „Hobbits“ im Mittelpunkt. Mit den „Songs of the Wizz“, einem Medley aus Stücken von Quincy Jones und Charlie Smalls, entließ die Stadtkapelle Esslingen ihre Gäste in die Pause, ehe die Stadtkapelle Oberkirch den zweiten Teil des Abends mit dem Konzertmarsch „Milano“ eröffnete. Mit der „Concert Prelude“ Opus 215 von Derek Bourgeois, einem Paradestück für Euphonium und Blasorchester, stellte sich der Solist Karlheinz Pabst vor. Danach folgte die Ballet Suite Nr. 1 von Dimitri Shostakovich und das Stück „Jericho“. In diesem Stück wird die Geschichte aus dem Buch Josua, das die Eroberung der Stadt Jericho durch die Israeliten beschreibt, musikalisch umgesetzt. Mit dem schwungvollen „Root Beer Rag“ von Billy Joel und einem Medley aus dem Musical „Jesus Christ Superstar“ von Sir Andrew Lloyd Webber verabschiedete sich die Stadtkapelle Oberkirch. Das Galakonzert war ein gelungener Jahresabschluss. 2008 steht nun das Jubiläumsjahr an, in dem die Stadtkapelle zahlreiche Verasntaltungen plant.

 

2007

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 2006

 

ESSLINGER Woche 15.12.2006

 

 

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